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Über die Veranstaltung

Die deutsche Energieversorgung erlebt einen epochalen Umbruch. Für die Energiewende und Dekarbonisierung unserer Industrie ist grüner Wasserstoff der entscheidende Baustein. Beim Aufbau einer nationalen Wasserstoffwirtschaft spielt die Metropole Ruhr mit industriellem Know-how, anwendungsnaher Forschung und sehr guten infrastrukturellen Voraussetzungen eine Vorreiterrolle.

Zur newHcon lädt die Hydrogen Metropole Ruhr (HyMR) führende Entscheider*innen aus Wirtschaft, Forschung und Politik ein, um über die Herausforderungen und Chancen der industriellen Transformation durch Wasserstoff zu diskutieren.

Wir sind bereit für den Aufbruch in ein neues Energiezeitalter. Seien auch Sie dabei, wenn es losgeht!

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Programm

09:30 - 09:35
Begrüßung
  • Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen
09:35 - 09:45
Eröffnung

Moderation: Anja Backhaus und Christian Seelos


  • Prof. Dr. Hans-Peter Noll, stellv. Vorsitzender des Ruhrparlaments
  • Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR)
09:45 - 10:20
Impuls
  • Dr. Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundeskanzleramt
10:20 - 10:45
Keynote
  • Dr. Marco Buschmann, Bundesminister der Justiz
10:45 - 11:00
Kaffeepause
11:00 - 11:30
Keynote (per Video)
  • Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellv. Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen
11:30 - 12:00
Moderiertes Gespräch zum Thema „Transformation der Industrie“
  • Dr. Thomas Hüwener, Mitglied der Geschäftsführung der Open Grid Europe GmbH
  • Dr. Arnd Köfler, Chief Technology Officer der thyssenkrupp Steel Europe AG; Mitglied des nationalen Wasserstoffrats
  • Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen
  • Dr. Matthias Miersch, stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für Umwelt, Klimaschutz, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
12:00 - 12:30
Panel 1 „Standortpolitik unter grünen Vorzeichen – Welche Voraussetzungen muss die Politik jetzt schaffen?“
  • Prof. Dr. Julia Frohne, Geschäftsführerin der Business Metropole Ruhr GmbH
  • Dr. Thomas Gößmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thyssengas GmbH
  • Christian Maaß, Leiter der Abteilung Wärme, Wasserstoff und Effizienz im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
  • Jens Spahn, stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Wirtschaft, Klima und Energie, Mittelstand, Tourismus


12:30 - 13:30
Mittagspause
13:30 - 14:05
Moderiertes Gespräch zum Thema „Wenn dann hier! Ruhrallianz für den Markthochlauf“
  • Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg, Direktor für Transfer am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
  • Prof. Dr. Julia Frohne, Geschäftsführerin der Business Metropole Ruhr GmbH
  • Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr
  • Dr. Arnd Köfler, CTO der thyssenkrupp Steel Europe AG; Mitglied des nationalen Wasserstoffrats
14:05 - 14:35
Panel 2 „Versorgungssicherheit schnell herstellen – Wie kann das gelingen?“
  • Markus Bangen, Vorsitzender des Vorstands der Duisburger Hafen AG (duisport)
  • Markus Exenberger, Vorstand der H2Global Stiftung
  • Andreas Rimkus, Wasserstoffbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion
  • Patrick Wendeler, Vorsitzender des Vorstands der BP Europa SE
14:35 - 14:55
Kaffeepause
14:55 - 15:30
Panel 3 „Infrastruktur als Rückgrat des Markthochlaufs – Was sind die nächsten Schritte?"
  • Dr. Arnt Baer, Leiter Politik und Verbände der GELSENWASSER AG
  • Dr. Birgitt Bendiek, Geschäftsführerin der ZINQ Technologie GmbH
  • Dr. Peter Struckmann, COO Digital Evolution der Uniper SE
  • Mark Dijk, Manager External Affairs Port of Rotterdam
15:30 - 16:00
Abschluss und Fazit

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und BMR-Geschäftsführerin Prof. Dr. Julia Frohne im Gespräch mit dem Moderations-Team Anja Backhaus und Christian Seelos

16:00 - 18:00
Get-together (open end)

Unter anderem mit

Dr. Marco Buschmann
Bundesminister der Justiz
Mona Neubaur
Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellv. Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen
Karola Geiß-Netthöfel
Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR)
Prof. Dr. Julia Frohne
Geschäftsführerin der Business Metropole Ruhr GmbH
Patrick Wendeler
Vorsitzender des Vorstands der BP Europa SE
Dr. Arnd Köfler
Chief Technology Officer der thyssenkrupp Steel Europe AG; Mitglied des nationalen Wasserstoffrats
Dr. Birgitt Bendiek
Geschäftsführerin der ZINQ Technologie GmbH
Dr. Matthias Miersch
stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für Umwelt, Klimaschutz, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Hintergrund

Grüner Wasserstoff (H2) wird bei der jetzt erforderlichen Energiewende eine zentrale Rolle spielen – als Energiespeicher und emissionsfreier Brennstoff, aber auch als Rohstoff für viele bislang fossil gespeiste industrielle Prozesse.

Vor allem im Energie- und Industrieland Nordrhein-Westfalen und insbesondere in der Metropole Ruhr sind die Herausforderungen hinsichtlich der Umrüstung der Industrie auf grünen Wasserstoff als Energieträger beachtlich. Gleichzeitig sind die CO2-Senkungspotenziale im Ruhrgebiet besonders hoch. Jede Maßnahme zur Reduktion von CO2 hat hier eine überdimensionale Wirkung.


WASSERSTOFFMODELLREGION METROPOLE RUHR

Der erfolgreiche Umbau der Metropole Ruhr zur Wasserstoff-Modellregion würde einen Innovationsschub für die Industrie bedeuten. Bestehende Wertschöpfungsketten wären gesichert, neue Betriebe rund um das Thema Wasserstoff könnten sich ansiedeln und nicht zuletzt würden neue hochwertige Industriearbeitsplätze geschaffen. Wenn Deutschland Industrieland bleiben will, ist der Aufbau einer Modellregion Wasserstoff in der Region, die wie keine andere für das Thema Industrie steht, eine wegweisende Entscheidung.

Das wird nicht nur vor Ort so gesehen: Die Kurzstudie „Transformation des Energiesystems in Modellregionen mithilfe von grünem Wasserstoff“ (Dezember 2021) im Auftrag der Bundesregierung sieht in der Metropole Ruhr das Potenzial für eine künftige H2-Modellregion.


TRANSFORMATION BRAUCHT AUSTAUSCH

Keine Region kann eine solche Transformation allein bewirken. Zwischen den verschiedenen H2-Regionen in Deutschland und Europa wird es Wettbewerb und im besten Fall ein konstruktives Zusammenspiel geben, um die Transformation erfolgreich zu meistern. Welche Weichen jetzt für die Wasserstoffwirtschaft gestellt werden müssen und welche Stärken das Ruhrgebiet dabei einbringen kann, will die Metropole Ruhr mit der newHcon erkunden.


Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.


Kontakt: newhcon@hydrogen.ruhr


Veranstaltungsort

Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Hiroshimastraße 12-16, Berlin
10785 Berlin